Wie Kunst und Kultur Menschen verbinden und Integration fördern können, erlebten Ehrenamtliche und Aktive aus dem Bon-Café auf einer Bildungsfahrt nach Bonn. Das Projekt „Aktiv für Flüchtlinge 2.0“ des Evangelischen Kirchenkreises an Nahe und Glan hatte den Ausflug in die Bundeskunsthalle organisiert.
„Wir möchten die Potenziale kultureller Integration fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe leisten“, betonen Samira Hashemi und Aliya Jafari, Mitarbeiterinnen des Projekts. Die Bildungsfahrt ergänzte das vielfältige Angebot für geflüchtete Menschen im Kirchenkreis.
In Bonn besuchten die Teilnehmenden die Ausstellungen „Expedition Weltmeere“ und „WETRANSFORM – Zur Zukunft des Bauens“, die sich beide mit dem Thema Nachhaltigkeit, dem Jahresschwerpunkt 2025 der Bundeskunsthalle, befassen. Ein besonderes Highlight war zudem die Wim-Wenders-Ausstellung „Die Kunst des Sehens“, die anlässlich seines 80. Geburtstags gezeigt wird.
In der anschließenden Auswertungsrunde wurde deutlich: Kunst und Kultur sind in Deutschland Bereiche, die von großer Vielfalt geprägt sind und allen Menschen Wege zur Begegnung öffnen. Besonders gelobt wurde das Engagement der Bundeskunsthalle, Menschen mit Einwanderungsgeschichte durch kostenlosen Eintritt und die Anerkennung der Ehrenamtskarten aller Bundesländer den Zugang zu erleichtern – ein wichtiger Schritt zu mehr Teilhabe und Gerechtigkeit.
Das Projekt „Aktiv für Flüchtlinge 2.0“ wird durch die Europäische Union – Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gefördert. Weitere Unterstützung kommt vom Landkreis und der Stadt Bad Kreuznach, dem Evangelischen Kirchenkreis an Nahe und Glan sowie der Evangelischen Kirche im Rheinland.


